• ACHTUNG Wichtiger Hinweis zu den Einreisebestimmungen: Wegen der weltweiten Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 gelten in fast allen Ländern der Welt bis auf weiteres veränderte Einreisebestimmungen, um die Corona-Pandemie aufzuhalten.

    Durch die Corona-Krise ist es dringend notwendig, sich vor der Abreise bei den Auslandsvertretungen des jeweiligen Reiselandes darüber zu erkundigen, welche Einreiseregelungen wegen der Atemwegserkrankung COVID-19 einzuhalten sind.

    Viele Staaten haben im Zuge von Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie eine vorläufige Einreisesperre, insbesondere für ausländische Staatsangehörige, erlassen.

    Die gesetzlichen Vorschriften eines Landes können sich jederzeit ohne Vorankündigung verändern!

    Beachten Sie vor Ihrer Abreise auch dringend die aktuellen wichtigen Informationen des Auswärtigen Amts. Auf der folgenden Website des Auswärtigen Amts, erhalten Sie fortlaufend aktualisierte Reiseinformationen, Empfehlungen sowie Warnhinweise zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (die offizielle Bezeichnung des neuartigen Coronavirus) bzw. COVID-19 (die offizielle Bezeichnung der Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus):

    COVID-19 - Auswärtiges Amt.

Zollbestimmungen für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Aktuelles Datum: Mittwoch, 17. August 2022 | Artikel aktualisiert am Samstag, 21. Oktober 2017

Inhalt Reiseinformationen: Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Zollbestimmungen für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz
Zollbestimmungen für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Zollbestimmungen für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Um Geldstrafen beziehungsweise bei schweren Vergehen Geld- und Gefängnisstrafen zu vermeiden, müssen die Zollbestimmungen für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz unbedingt beachtet werden.

Achtung: Wichtige Hinweise

Achten Sie beim Reisen immer auf Ihr Gepäck und lassen Sie es nicht unbeaufsichtigt, damit niemand ohne Ihre Kenntnis etwas unerlaubtes hineinlegen kann. Nehmen Sie auf gar keinen Fall Gegenstände von unbekannten Personen mit und lehnen Sie auch den Transport von Gegenständen bekannter Personen ab, deren Inhalt Sie nicht genauestens kennen.

Die Einfuhr und die Verwendung von Radarwarngeräten jeglicher Art und GPS-Navigationsgeräten mit Radarwarnfunktion ist in der Schweizerischen Eidgenossenschaft strengstens verboten und wird mit einem empfindlichen Bußgeld bestraft. Zudem wird eine Anzeige erstattet und das Radarwarngerät bzw. das GPS-Navigationsgerät mit Radarwarnfunktion wird eingezogen und in den meisten Fällen vernichtet.

Inhalt dieses Beitrags:

Mehrwertsteuerfreie Wertgrenze im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Für Gegenstände und Waren die im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft eingeführt werden und in der Schweizerischen Eidgenossenschaft verbleiben sollen, wie beispielsweise Waren zum Verzehr oder Geschenke, darf die mehrwertsteuerfreie Wertgrenze von insgesamt 300 CHF pro Tag und pro Person nicht überschritten werden. Die genannte mehrwertsteuerfreie Wertgrenze gilt inklusive dem Gesamtwert der abgabenfreien Reisefreimengen von Tabakwaren, Alkohol und Lebensmitteln. Bei Überschreitung der mehrwertsteuerfreien Wertgrenze müssen Sie für den Gesamtwert der Waren die Einfuhrabgabe in Höhe von 8% MwSt. bzw. 2,5% MwSt. der Bemessungsgrundlage entrichten. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz in Höhe von 2,5% gilt unter anderem für Lebensmittel, Medikamente, Zeitungen, Zeitschriften, Bücher oder alkoholfreie Getränke.

Inhalt: Eidgenössische Wertgrenze für die abgabenfreie Einfuhr von Gegenständen und Waren

Hinweis zum Gesamtwert der abgabenfreien Einfuhr von Gegenständen und Waren im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Sie müssen den Wert der abgabenfreien Gegenstände und Waren, wie beispielsweise Geschenke oder Waren zum Verzehr die in der Schweizerischen Eidgenossenschaft verbleiben, mit den Original-Quittungen bei der Einreise in die Schweizerische Eidgenossenschaft nachweisen. Wenn zum Beispiel der Gesamtwert der eingeführten Waren 400 CHF beträgt, muss auch die Einfuhrabgabe für 400 CHF bezahlt werden. Die mehrwertsteuerfreie Wertgrenze von 300 CHF wird nicht berücksichtigt und von dem Gesamtwert der Waren abgezogen. Außerdem ist es auch nicht möglich den Wert einzelner Gegenstände, die den Gesamtwert von 300 CHF übersteigen, unter den Mitreisenden aufzuteilen. Zum Beispiel kann ein Ehepaar den Wert eines elektronischen Gerätes das 600 CHF beträgt nicht unter sich aufteilen, um dadurch eine abgabenfreie Einfuhr zu erreichen. In dem geschilderten Beispiel würde die Einfuhrabgabe auf Basis der Bemessungsgrundlage in Höhe von 8% MwSt. auf den Wert des elektronischen Gerätes (im Beispiel 600 CHF) erhoben. Der Wertanteil der mehrwertsteuerfreien Reisefreigrenze von 300 CHF wird nicht berücksichtigt und entsprechend nicht von den 600 CHF aus dem Beispiel abgezogen.

Berechnung der Bemessungsgrundlage

Zur Berechnung der Bemessungsgrundlage wird die von Ihnen gezahlte ausländische Mehrwertsteuer abgezogen, sofern diese auf der Quittung bzw. Rechnung ausgewiesen ist. Zur Umrechnung ausländischer Währungen in Schweizer Franken wird der Devisenkurs vom Vortag verwendet. Sollten Sie keine Quittungen bzw. Rechnungen vorlegen können, wird die Steuerbemessungsgrundlage von den Schweizer Zollbeamten geschätzt. Bei Gegenständen wird zumeist der Marktwert zur Berechnung herangezogen, wenn keine Rechnung vorgelegt werden kann. Der Marktwert richtet sich danach, welcher Kaufbetrag von einer Drittperson für den gleichen Gegenstand bezahlt werden müsste.

Zusammenfassung der mehrwertsteuerfreien Wertgrenze für Gegenstände und Waren in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Es gibt für Gegenstände und Waren, wie beispielsweise Geschenke oder Waren zum Verzehr die in der Schweizerischen Eidgenossenschaft verbleiben, eine mehrwertsteuerfreie Wertgrenze in Höhe von 300 CHF, die bei der Einreise in die Schweizerische Eidgenossenschaft eingehalten werden müssen. Falls der Gesamtwert der eingeführten Waren über der mehrwertsteuerfreien Wertgrenze liegt, muss eine Einfuhrabgabe auf Basis der berechneten Bemessungsgrundlage in Höhe von 8% MwSt. bzw. ein geringerer Steuersatz von 2,5% MwSt. (z. B. für Druckerzeugnisse oder Lebensmittel), ohne Abzug der Reisefreigrenze, für den Gesamtwert bezahlt werden. Zudem kann der Wert einzelner Gegenstände nicht unter den Mitreisenden aufgeteilt werden, um die abgabenfreie Wertgrenze für die Schweizerische Eidgenossenschaft einzuhalten.

Empfehlung für weitere Informationen über die mehrwertsteuerfreie Wertgrenze in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Weitere Informationen über die mehrwertsteuerfreie Wertgrenze in der Schweizerischen Eidgenossenschaft erhalten Sie in deutscher Sprache auf der Website der eidgenössischen Zollbehörde: Warenwert bis CHF 300, mehrwertsteuerfrei – Eidgenössische ZollbehördeWarenwert über CHF 300, mehrwertsteuerpflichtig – Eidgenössische Zollbehörde

Einfuhrbestimmungen für Tabakwaren und Tabakprodukte im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Einfuhrbestimmungen für Tabakwaren und Tabakprodukte im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Die Beachtung der Einfuhrbestimmungen im Reiseverkehr für Tabakwaren und Tabakprodukte ist sehr wichtig, um keine Zoll- und Einfuhrsteuer in der Schweizerischen Eidgenossenschaft zahlen zu müssen.

Inhalt: Einfuhr von Tabakwaren und Tabakprodukten in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Abgabenfreie Einfuhr von Tabakwaren und Tabakprodukten im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz für Personen ab 17 Jahren

Als Eigenbedarf für Personen ab 17 Jahren dürfen die untenstehenden Mengen an Tabakwaren und Tabakprodukten im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft zoll- und steuerfrei eingeführt werden.

Abgabenfreie Reisefreimengen von Tabakwaren und Tabakprodukten im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Das zeitnahe durchqueren (passieren) des eidgenössischen Grenzübergangs, um mehrfach die abgabenfreie Reisefreimenge von Tabakwaren und Tabakprodukten in Anspruch zu nehmen, ist nicht gestattet.

Abgabenfreie Reisefreimengen von Tabakwaren und Tabakprodukten im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz
  • 250 Zigaretten/Zigarren oder
  • 250 Gramm losen Zigaretten- oder Pfeifentabak oder
  • 250 Gramm Schnupftabak oder
  • 250 Gramm Kautabak oder
  • 250 Gramm andere Tabakwaren

Wichtig: Beachten Sie unbedingt die oben genannte mehrwertsteuerfreie Wertgrenze für alle eingeführten Waren inklusive dem Wert der Tabakwaren und Tabakprodukte.

Einfuhrbestimmungen für alkoholhaltige Getränke im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Einfuhrbestimmungen für alkoholhaltige Getränke im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft sollten die Einfuhrbestimmungen für alkoholhaltige Getränke unbedingt beachtet werden. Bei Nichtbeachtung der abgabenfreien Reisefreimengen müssen Zoll- und Einfuhrsteuern in der Schweizerischen Eidgenossenschaft gezahlt werden.

Inhalt: Einfuhr von alkoholhaltigen Getränken in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Abgabenfreie Einfuhr von alkoholischen Getränken im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz für Personen ab 17 Jahren

Als Eigenbedarf für Personen ab 17 Jahren dürfen die untenstehenden Mengen an alkoholischen Getränken im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft zoll- und steuerfrei eingeführt werden.

Abgabenfreie Reisefreimengen von alkoholhaltigen Getränken im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Die eidgenössischen Grenzübergänge zeitnah zu durchqueren (passieren), um die abgabenfreie Reisefreimenge von alkoholischen Getränken mehrfach in Anspruch zu nehmen, ist verboten.

  • 1 Liter Alkohol (Spirituosen) mit mehr als 18% Vol. Alkoholgehalt
  • 5 Liter alkoholische Getränke mit mehr als 0,5% Vol. und maximal 18% Vol. Alkoholgehalt

Wichtig: Die oben genannte mehrwertsteuerfreie Wertgrenze für alle eingeführten Waren, inklusive dem Wert der alkoholischen Getränke, ist unbedingt zu beachten.

Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft gibt es Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel die beachtet werden müssen. Je nachdem aus welchem Land Sie einreisen unterscheiden sich die Einfuhrbeschränkungen. Es gelten für die Mitgliedsländer der Europäischen Union andere Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel als für die Länder, die nicht zur Europäischen Union gehören. Eine Ausnahmeregelung gibt es nur für die Republik Island und das Königreich Norwegen die nicht zur Gemeinschaft der Europäischen Union gehören. Für diese zwei Länder gelten die gleichen Einfuhrbeschränkungen für Lebensmittel wie für die Mitgliedsländer der Europäischen Union.

Inhalt: Einfuhr von Lebensmitteln in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Hinweis zur Einfuhr von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen aus Island, Norwegen und den Mitgliedstaaten der EU im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

In den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, der Republik Island und dem Königreich Norwegen gelten strenge gesetzliche Bestimmungen für pflanzliche und tierische Erzeugnisse (Fleischprodukte und Milchprodukte) die beachtet und eingehalten werden müssen und den Lebensmittel Bestimmungen der Schweizerischen Eidgenossenschaft entsprechen. Nur aus diesen Ländern ist die Einfuhr von tierischen Erzeugnissen (Fleischprodukten und Milchprodukten) im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft erlaubt.

Abgabenfreie Einfuhr von Lebensmitteln im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft dürfen Lebensmittel innerhalb der oben genannten mehrwertsteuerfreien Wertgrenze, pro Tag und pro Person, abgabenfrei eingeführt werden. Um den Gesamtwert der eingeführten Lebensmittel in die Schweizerische Eidgenossenschaft berechnen zu können, müssen die Original-Quittungen vorgelegt werden. Zudem dürfen die Lebensmittel die untenstehenden Mengen nicht überschreiten.

Abgabenfreie Reisefreimengen von Lebensmitteln aus Island, Norwegen und den EU-Staaten im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Es ist nicht erlaubt, die eidgenössischen Grenzübergänge zeitnah zu durchqueren (passieren), um im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft die abgabenfreien Reisefreimengen von Lebensmitteln mehrfach in Anspruch zu nehmen.

  • maximal 1 kg Fleisch und Fleischprodukte mit Ausnahme von Wildfleisch
  • Wildfleisch darf in unbegrenzter Menge eingeführt werden.
  • maximal 1 kg/l Butter und Rahm (Sahne) mit mindestens 15% Fettgehalt
  • maximal 5 kg/l Margarine sowie Speisefette und Speiseöle
  • Milchprodukte (Käse, Joghurt, Quark und Milch) dürfen in unbegrenzter Menge eingeführt werden.

Die Einfuhr von tierischen Erzeugnissen (Fleischprodukten und Milchprodukten) aus anderen Ländern ist strengstens Verboten. Alle unerlaubten tierischen Erzeugnisse werden bei der Einreise sofort entsorgt. Diese Maßnahme dient zur Verhinderung von eingeschleppten Tierseuchen über den Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft.

Wichtig: Der Gesamtwert der Lebensmittel, inklusive dem Wert von allen mitgeführten Waren, darf die oben genannte mehrwertsteuerfreie Wertgrenze pro Reisenden nicht überschreiten, um abgabenfrei in die Schweizerische Eidgenossenschaft eingeführt zu werden.

Empfehlung für weitere Informationen über die Einfuhr von Lebensmitteln für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Weitere Informationen über die Einfuhr von Lebensmitteln erhalten Sie in deutscher Sprache auf der Website des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV: Lebensmittel im privaten Reiseverkehr – Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV

Zollbestimmungen für persönliche Gegenstände und Waren im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Zollbestimmungen für persönliche Gegenstände und Waren im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Für persönliche Gegenstände und Waren die im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft vorübergehend eingeführt und bei der Abreise wieder ausgeführt werden, besteht laut den eidgenössischen Zollbestimmungen keine Deklarationspflicht. Auch technische Geräte wie zum Beispiel Smartphones, Handys, Laptops, Videokameras usw., müssen nicht deklariert werden.

Empfehlung für weitere Informationen über die Reisefreimengen für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Weitere Informationen über die Reisefreimengen für Tabakwaren, alkoholhaltige Getränke, Lebensmittel und persönliche Gegenstände erhalten Sie in deutscher Sprache auf der Website der eidgenössischen Zollbehörde: Reisefreimengen für Tabakwaren, alkoholhaltige Getränke, Lebensmittel und persönliche Gegenstände – Eidgenössische Zollbehörde

Einfuhr von Arzneimittel, Betäubungsmittel und Präparaten für die Gesundheit im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Einfuhr von Arzneimittel, Betäubungsmittel und Präparaten für die Gesundheit im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Für die Einfuhr von Arzneimittel und Betäubungsmittel im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft gibt es gesetzliche Beschränkungen. Die gesetzlichen Beschränkungen gelten insbesondere für rezeptpflichtige Arzneimittel und Betäubungsmittel. Falls Sie wegen einer chronischen Erkrankung rezeptpflichtige Arzneimittel benötigen, muss bei der Einreise in die Schweizerische Eidgenossenschaft eine ärztliche Notwendigkeitsbescheinigung in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache vorgelegt werden. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie Diabetiker sind und Insulin brauchen.

Inhalt: Zollbestimmungen für Medikamente und Präparate in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Mitnahme von Betäubungsmittel für starke Schmerzen in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Wenn Sie wegen starken Schmerzen opioide Schmerzmittel (Betäubungsmittel) benötigen, die zum Beispiel den Wirkstoff Morphin enthalten, ist für die Mitnahme in die Schweizerische Eidgenossenschaft eine besondere ärztliche Bescheinigung über die Verschreibung nach dem Betäubungsmittelrecht erforderlich. Die ärztliche Bescheinigung hat eine Gültigkeitsdauer von maximal 30 Tagen und erfordert die Angabe der Wirkstoffbezeichnungen sowie die Einzel- und Tagesdosierungen die auf die Dauer der Reise bezogen sein müssen. Zu beachten ist, dass Sie für jedes der ärztlich verschriebenen Betäubungsmittel eine separate Bescheinigung benötigen. Zudem müssen die erforderlichen ärztlichen Bescheinigungen von der zuständigen obersten Landesgesundheitsbehörde oder von einer der offiziell beauftragten Landesbehörden Ihres Heimatlandes beglaubigt werden. Die beglaubigten Bescheinigungen müssen selbstverständlich auch in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache am Grenzübergang vorgelegt werden. Je nachdem, aus welchem Land Sie in die Schweizerische Eidgenossenschaft einreisen möchten, benötigen Sie eine andere Bescheinigung für die Einfuhr von Betäubungsmitteln.

Bescheinigung für das Mitführen von Betäubungsmitteln aus den Schengener Staaten in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Die Regelungen zwischen den unten genannten Schengener Staaten erfordert eine Bescheinigung nach Artikel 75 des Schengener Vertragsabkommens für das Mitführen von Betäubungsmitteln in die Schweizerische Eidgenossenschaft. Die notwendige Bescheinigung für die Schengener Staaten erhalten Sie auf der Website vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Bescheinigung für das Mitführen von Betäubungsmitteln nach Artikel 75 des Schengener Durchführungsübereinkommens. Die zum herunterladen angebotene Bescheinigung muss von Ihrem Arzt ausgefüllt werden, der Ihnen das Betäubungsmittel beziehungsweise das opioide Schmerzmittel verschrieben hat. Vergessen Sie nicht, wie oben beschrieben, die Bescheinigung von der Landesgesundheitsbehörde Ihres Heimatlandes beglaubigen zu lassen. Beachten Sie auch, dass die ärztliche Bescheinigung eine maximale Gültigkeitsdauer von 30 Tagen hat.

Schengener Staaten (Schengen-Raum) – die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz gehört zu den Mitgliedstaaten

Durch das Schengener Abkommen wurden viele internationale Übereinkommen erzielt, die unter anderem auch die Einfuhr von Betäubungsmitteln im Schengen-Raum, und damit auch in der Schweizerischen Eidgenossenschaft, regeln. Das Schengener Abkommen wurde 1985 im luxemburgischen Grenzort Schengen vereinbart, daher kommt auch der Name Schengener Staaten und Schengen-Raum. Die folgenden 26 Länder gehören zu den Schengener Staaten, in deren Binnengrenzen das freie reisen ohne Grenzkontrollen möglich ist (Stand Juli 2017):

  • 26 Länder bilden den Schengen-Raum: Königreich Belgien, Königreich Dänemark, Bundesrepublik Deutschland, Republik Estland, Republik Finnland, Republik Frankreich, Hellenische Republik - Griechenland, Republik Island, Republik Italien, Republik Lettland, Fürstentum Liechtenstein, Republik Litauen, Großherzogtum Luxemburg, Republik Malta, Königreich der Niederlande, Königreich Norwegen, Republik Österreich, Republik Polen, Republik Portugal, Königreich Schweden, Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz, Republik Slowakei, Republik Slowenien, Königreich Spanien, Tschechische Republik, Ungarn

Weitere Informationen über die Schengener Staaten und den Schengen-Raum erhalten Sie auf der Website von EUR-Lex: Der Schengen-Raum und die entsprechende Zusammenarbeit

Bescheinigung für das Mitführen von Betäubungsmitteln aus Ländern außerhalb der Schengener Staaten in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Für das Mitführen von Betäubungsmitteln aus Ländern außerhalb der Schengener Staaten in die Schweizerische Eidgenossenschaft benötigen Sie eine mehrsprachige Bescheinigung von Ihrem Arzt, der Ihnen das Betäubungsmittel beziehungsweise das opioide Schmerzmittel verschrieben hat. Es gibt keine strikten Vorschriften für die Form der Bescheinigung. Eine Muster-Bescheinigung erhalten Sie auf der Website vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Muster-Bescheinigung für das Mitführen von Betäubungsmitteln in Länder außerhalb der Schengener Staaten. Die mehrsprachige Bescheinigung von Ihrem Arzt muss ebenfalls, wie oben beschrieben, von der Landesgesundheitsbehörde Ihres Heimatlandes beglaubigt werden. Die ärztliche Bescheinigung für die Länder außerhalb der Schengener Staaten hat eine Gültigkeitsdauer von maximal 30 Tagen.

Menge der Einfuhr pro Arzneimittel im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Die Menge der Einfuhr pro Arzneimittel im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft ist begrenzt auf maximal 30 Tage. Zur Berechnung der Menge für 30 Tage werden die Dosierungsempfehlungen aus dem Beipackzettel des Arzneimittels berücksichtigt. Bei verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln werden die vom Arzt angeordneten Einzel- und Tagesdosierungen, mit Bezug auf die Dauer der Reise, zur Berechnung der Mengen der Medikamente herangezogen. Eine Privatperson darf Medikamente nur für den persönlichen Gebrauch in die Schweizerische Eidgenossenschaft einführen.

Einfuhr von Arzneimitteln für Familienangehörige oder Verwandte in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Unter bestimmten Vorraussetzungen dürfen rezeptpflichtige Arzneimittel für Familienangehörige oder Verwandte im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft eingeführt werden. Folgende schriftliche Unterlagen werden benötigt:

  1. Eine Bevollmächtigung des Patienten.
  2. Ein ärztliches Rezept das auf den Namen des Patienten ausgestellt ist.
  3. Eine ärztliche Bescheinigung mit den erforderlichen Begründungen der Notwendigkeit für das Medikament.

Die schriftlichen Unterlagen müssen der Zollbehörde in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache vorgelegt werden.

Einfuhr von verbotenen Arzneimitteln im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Um die Einfuhr von verbotenen Arzneimitteln im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft zu verhindern, werden die Arzneimittel von der eidgenössischen Zollbehörde genauestens überprüft. Das Einfuhrverbot gilt unter anderem für

  • Nachahmungen von Arzneimitteln (diese sind besonders gefährlich, weil sie entweder keine Wirkung haben, falsch dosiert sind oder andere Wirkstoffe beinhalten die für dieses Medikament nicht vorgesehen sind. Bei der Einnahme von Arzneimittel-Plagiaten besteht Lebensgefahr) und
  • Arzneimittel die auf der Dopingliste stehen, weil sie zum Beispiel Stoffe enthalten wie Clenbuterol, Testosteron oder Nandrolon, und dadurch unter das Anti-Doping-Gesetz fallen.

Auch für Ihren Eigenbedarf sind diese verbotenen Arzneimittel nicht erlaubt. Schon der Versuch der Einfuhr von unerlaubten Arzneimitteln kann zu großen Schwierigkeiten bei der Einreise in die Schweizerische Eidgenossenschaft führen und Sie in Erklärungsnot bringen.

Einfuhr von Präparaten für die Gesundheit im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Bei der Einfuhr von Präparaten für die Gesundheit im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft muss beachtet werden, dass frei verkäufliche Präparate aus dem Ausland, in der Schweizerischen Eidgenossenschaft dem Arzneimittelgesetz unterliegen können. Die Präparate für die Gesundheit die unter das eidgenössische Arzneimittelgesetz fallen können sind zum Beispiel Naturheilmittel die rein pflanzlich sind, hoch dosierte Vitaminpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel.

Zusammenfassung der Zollvorschriften für Arzneimittel, Betäubungsmittel und Präparaten für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Es gibt gesetzliche Beschränkungen für das Mitführen von Arzneimitteln und Betäubungsmitteln im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft die beachtet werden müssen. Für die Mitnahme von rezeptpflichtigen Arzneimitteln in die Schweizerische Eidgenossenschaft ist eine Notwendigkeitsbescheinigung vom behandelnden Arzt, in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache, unbedingt notwendig. Für rezeptpflichtige Betäubungsmittel wird eine besondere ärztliche Bescheinigung gemäß dem Betäubungsmittelrecht, in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache, benötigt. Die Gültigkeitsdauer der Bescheinigung für Betäubungsmittel beträgt maximal 30 Tage und muss von der Landesgesundheitsbehörde Ihres Heimatlandes beglaubigt sein. Für die Einreise aus den Schengener Staaten in die Schweizerische Eidgenossenschaft wird eine andere Einfuhrbescheinigung für Betäubungsmittel benötigt, als für die Einreise aus den Nicht-Schengener Staaten. Die Einfuhrmenge pro Arzneimittel in die Schweizerische Eidgenossenschaft ist begrenzt auf maximal 30 Tage. Bei der Berechnung der Einfuhrmenge von verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln werden die vom Arzt angeordneten Einzel- und Tagesdosierungen, mit Bezug auf die Dauer der Reise, berücksichtigt. Arzneimittel für Familienangehörige oder Verwandte dürfen unter bestimmten Vorraussetzungen in die Schweizerische Eidgenossenschaft eingeführt werden. Die Einfuhr in die Schweizerische Eidgenossenschaft von Arzneimittel-Plagiaten und verbotenen Arzneimitteln die auf der eidgenössischen und internationalen Dopingliste stehen ist verboten. Präparate für die Gesundheit dürfen in die Schweizerische Eidgenossenschaft eingebracht werden, wenn sie nicht dem eidgenössischen Arzneimittelgesetz unterliegen.

Empfehlung für weitere Informationen

Weitere Informationen über die Einfuhr von Arzneimittel und Betäubungsmittel im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft erhalten Sie in deutscher Sprache auf der Website der eidgenössischen Zollbehörde: Medikamente (Arzneimittel) und Doping – Eidgenössische ZollbehördeBetäubungsmittel und Drogen – Eidgenössische Zollbehörde

Artenschutzregelungen im Reiseverkehr in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Artenschutzregelungen im Reiseverkehr in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Die Einfuhr und Ausfuhr von lebenden und toten Tieren, Pflanzenarten sowie Erzeugnissen und Waren mit den Bestandteilen von Tieren und Pflanzen, die durch die Artenschutzregelungen geschützt sind, ist in der Schweizerischen Eidgenossenschaft gänzlich verboten. Alles was gegen den Artenschutz verstößt wird von den eidgenössischen Zollbeamten beschlagnahmt und bei schweren Vergehen der zuständigen Staatsanwaltschaft übergeben, die dann ein Strafverfahren einleitet. Ein Verstoß gegen die Artenschutzregelungen im Reiseverkehr in der Schweizerischen Eidgenossenschaft wird mit Geldstrafen beziehungsweise bei schweren Vergehen mit Geld- und Gefängnisstrafen geahndet.

Inhalt: Artenschutzregelungen im Reiseverkehr in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

In der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz gelten die folgenden Artenschutzregelungen:

Elefanten wurden unter internationalen Artenschutz gestellt
  • Die eidgenössischen nationalen Artenschutzregelungen
  • und das Washingtoner Artenschutzübereinkommen, welches international als CITES-Abkommen (CITES = Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora – Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten von Wildtieren und Pflanzen) bekannt ist. Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen wurde bislang von 183 Staaten akzeptiert und in geltendes Recht umgesetzt beziehungsweise befindet sich in einigen Staaten in der Umsetzungsphase.

Verstoß gegen den Artenschutz im Reiseverkehr in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Es kommt sehr häufig vor, dass viele Reisende durch Unwissenheit zum Beispiel Souvenirs oder Kunstgegenstände kaufen, die aus Materialien von artengeschützten Tieren oder Pflanzen stammen. Somit fördern sie unwissentlich den verbotenen Handel mit Waren von geschützten Tieren und Pflanzenarten und begehen dadurch einen Verstoß gegen den Artenschutz im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft. Seien Sie daher im Ausland vorsichtig beim Kauf von Artikeln deren Material oder Bestandteile Sie nicht kennen und zuordnen können.

Mitnehmen von Pflanzen oder Pflanzenteilen aus der Natur

Ein anderes Beispiel ist das Mitnehmen von Pflanzen oder Pflanzenteilen beim Spaziergang durch die Natur, ohne sich darüber Gedanken zu machen, dass man gegen den Artenschutz und den Naturschutz des besuchten Landes verstößt. Bei einem Verstoß gegen den Artenschutz, bei der Ausreise oder Einreise in die Schweizerische Eidgenossenschaft, kann man sich jedoch nicht mit der eigenen Unwissenheit über die Artenschutzregelungen herausreden, um straffrei davon zu kommen. Hier gilt die alte Volksweisheit: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht". Insbesondere beim Thema Artenschutz greift der eidgenössische Staat hart durch, um die Menschen dafür zu sensibilisieren.

Empfehlung zur Informationsmöglichkeit über den Artenschutz

Bestimmte Kakteengewächse wurden unter internationalen Artenschutz gestellt

Heutzutage können Sie sich durch die Informationsmöglichkeit über das Internet vor einem Verstoß gegen den Artenschutz sehr gut schützen. Sie haben die Möglichkeit, sich vor oder innerhalb Ihrer Reise über den Artenschutz in Ihrem Urlaubsland zu Informieren. Die erforderlichen Informationen über die geschützten Tiere, Pflanzen sowie Erzeugnissen und Waren mit den Bestandteilen von Tieren und Pflanzen, die durch den Artenschutz geschützt sind, erhalten Sie auf der Website der deutschen Bundeszollverwaltung – Generalzolldirektion. Die auf der Website der deutschen Bundeszollverwaltung – Generalzolldirektion angebotenen länderbezogenen Informationen können Sie auch als Richtlinie für alle anderen Länder betrachten: Bundeszollverwaltung – Generalzolldirektion: Artenschutz im Urlaub – Länderauswahl

Zusammenfassung der Artenschutzregelungen für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Der Artenschutz wird von der Regierung der Schweizerischen Eidgenossenschaft sehr ernst genommen. In der Schweizerischen Eidgenossenschaft gelten die nationalen und die gemeinschaftlichen Artenschutzregelungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens. Bei Verstößen gegen die Artenschutzregelungen werden Bußgelder und, bei schweren Vergehen, Gefängnisstrafen verhängt. Viele Reisende verstoßen durch Unwissenheit gegen die Artenschutzregelungen, indem sie beispielsweise Kunstgegenstände oder Souvenirs ein- oder ausführen, die Materialien von artengeschützten Tieren oder Pflanzen enthalten. Manche Urlauber begehen auch den Fehler, gedankenlos artengeschützte Pflanzenteile aus der Natur mitzunehmen, die sie dann aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft ausführen möchten aber nicht dürfen.

Bargeldkontrollen – Anzeigepflicht von sämtlichen Barmitteln ab 10.000 CHF Gegenwert in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Bargeldkontrollen – Meldepflicht von sämtlichen Barmitteln ab 10.000 CHF Gegenwert in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Bei der Einreise und der Ausreise aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft können die Zollbeamten jederzeit Bargeldkontrollen durchführen. Die gesetzlichen Einfuhrbestimmungen und Ausfuhrbestimmungen für Barmittel sind dringend zu beachten.

Inhalt: Bargeldkontrollen in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Anzeigepflicht von Barmitteln ab 10.000 CHF oder anderen Währungen ab gleichem Gegenwert in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Anzeigepflicht von Barmitteln ab 10.000 CHF oder anderen Währungen ab gleichem Gegenwert in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft besteht auf Nachfrage der Zollbeamten eine Anzeigepflicht von Barmitteln ab 10.000 CHF oder anderen Währungen ab gleichem Gegenwert. Ohne die Nachfrage der Zollbeamten besteht für Sie keine Verpflichtung zur Offenlegung Ihrer Barmittel, die Sie mit sich führen. Sie sind verpflichtet, bei der Ein- und Ausreise aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft, auf Nachfrage der Schweizer Zollbeamten Ihre Barmittel mündlich anzuzeigen. Auch die Nachfragen der Schweizer Zollbeamten, woher die Barmittel stammen und wofür Sie die Barmittel verwenden wollen, müssen Sie wahrheitsgemäß beantworten.

Achtung – Wichtiger Hinweis zur Anzeigepflicht von Barmitteln in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Zu den Barmitteln in der Schweizerischen Eidgenossenschaft zählen außer Bargeld (Banknoten und Münzen, außer Münzen aus Edelmetall) auch Reiseschecks, Aktien, Obligationen, Zahlungsanweisungen, fällige Zinsscheine (sogenannte Kupons), Solawechsel und Schuldverschreibungen.

Zusammenfassung der Zollvorschriften für Bargeldkontrollen für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Nach schweizerischem Gesetz zur Bekämpfung der Geldwäsche besteht auf Nachfrage der Zollbeamten für sämtliche Barmittel ab 10.000 CHF oder anderen Währungen ab gleichem Gegenwert eine Anzeigepflicht. Woher die Barmittel stammen und wofür Sie die Barmittel verwenden wollen, müssen Sie auf Nachfragen der Schweizer Zollbeamten wahrheitsgemäß beantworten. Der Begriff Barmittel umfasst nicht nur Bargeld (Banknoten und Münzen, außer Münzen aus Edelmetall) sondern jegliche Art von Zahlungsmittel, wie beispielsweise Reiseschecks, Aktien oder Schuldverschreibungen.

Zollbestimmungen für Waffen, Waffenzubehör und Munition, gefälschte Produkte (Plagiate), Kulturgüter und Antiquitäten in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Zollbestimmungen für Waffen, Waffenzubehör und Munition, gefälschte Produkte (Plagiate), Kulturgüter und Antiquitäten in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Laut den Zollbestimmungen der Schweizerischen Eidgenossenschaft bestehen für gewisse Waren Einfuhrverbote oder Einfuhrbeschränkungen wie auch Ausfuhrverbote oder Ausfuhrbeschränkungen. Für gefälschte Produkte (Plagiate) und bestimmte Waffen gilt ein striktes Einfuhrverbot. Die Kulturgüter und Antiquitäten stehen in der Schweizerischen Eidgenossenschaft unter besonderem Schutz. Die Ausfuhr von Kulturgütern und Antiquitäten im Reiseverkehr aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist genehmigungspflichtig und nur dann gestattet, wenn eine offizielle Kulturgüter Ausfuhrgenehmigung von der zuständigen eidgenössischen Behörde vorliegt.

Inhalt: Zollbestimmungen für verbotene und genehmigungspflichtige Waren in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Einfuhr von Waffen, Waffenzubehör und Munition im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Die Einfuhr von Messern mit Auslösemechanismen die einhändig bedienbar sind, ist im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz verboten

Die Einfuhr und das Mitführen von Schwertern, Säbeln, Bajonetten, Pfeffersprays, Tränengassprays, Nervengassprays, Waffenattrappen, Schlagringen, Shuriken (Wurfsterne), Taser (Elektroschockwaffen), Elektrostäben, Teleskopschlagstöcken, Präzisionsschleudern, Messern mit Auslösemechanismen die einhändig bedienbar sind und jedweden anderen Arten von Gegenständen die geeignet sind um Personen anzugreifen, ist im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft gänzlich verboten. Andere Waffenarten sowie Waffenzubehör und Munition (zum Beispiel Sportwaffen sowie Jagdwaffen und deren Waffenzubehör und Munition) müssen am eidgenössischen Grenzübergang unbedingt gemeldet und deklariert werden und benötigen teilweise eine Sondergenehmigung. Die erforderliche Sondergenehmigung wird von der eidgenössischen Grenzpolizei ausgestellt. Die Einfuhr von nicht erlaubten Waffen wie auch die Nichtbeachtung der Meldepflicht für andere Waffenarten, Waffenzubehör und Munition wird in der Schweizerischen Eidgenossenschaft meistens strafrechtlich geahndet. Die strafrechtliche Ahndung führt zu einem hohen Bußgeld und, bei schweren Vergehen, zu einer Gefängnisstrafe.

Empfehlung für weitere Informationen über die Einfuhr von Waffen in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Weitere Informationen über die Einfuhr von Waffen, Waffenzubehör und Munition in die Schweizerische Eidgenossenschaft erhalten Sie in deutscher Sprache auf der Website der eidgenössischen Zollbehörde: Einfuhr von Waffen, Waffenzubehör und Munition – Eidgenössische Zollbehörde

Einfuhr von gefälschten Produkten (Plagiate) im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Einfuhr von gefälschten Produkten (Plagiate) sowie urheberrechtsverletzenden Artikeln, wie zum Beispiel Programmen (Software), Film- und Musikaufnahmen im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Vorsichtig sollten Sie auch sein bei der Einfuhr von gefälschten Produkten (Plagiate) sowie urheberrechtsverletzenden Artikeln, wie zum Beispiel Programmen (Software), Film- und Musikaufnahmen, im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft. Bei einem Verstoß kann in der Schweizerischen Eidgenossenschaft ein hohes Bußgeld und, bei schweren Vergehen, eine mehrjährige Gefängnisstrafe verhängt werden.

Marken- und Produktpiraterie gehört in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz strafrechtlich in den Bereich der Wirtschaftskriminalität

Die Marken- und Produktpiraterie ist weltweit stark verbreitet und gehört in der Schweizerischen Eidgenossenschaft strafrechtlich in den Bereich der Wirtschaftskriminalität. Um die Wahrung der Schutzrechte von Rechteinhabern zu gewährleisten, wird die Einfuhr von Plagiaten streng verfolgt. Die Einfuhr von Plagiaten und urheberrechtsverletzenden Artikeln in die Schweizerische Eidgenossenschaft gilt nicht als Kavaliersdelikt.

Empfehlung für genauere Informationen über die Einfuhr von gefälschten Produkten in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Genauere Informationen über die Einfuhr von gefälschten Produkten sowie urheberrechtsverletzenden Programmen (Software), Film- und Musikaufnahmen im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft erhalten Sie in deutscher Sprache auf der Website der eidgenössischen Zollbehörde: Produktepiraterie, Markenfälschungen – Eidgenössische Zollbehörde

Ausfuhr von Kulturgütern und Antiquitäten im Reiseverkehr aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Die Ausfuhr von Kulturgütern und Antiquitäten im Reiseverkehr aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist genehmigungspflichtig und erfordert eine offizielle Kulturgüter Ausfuhrgenehmigung der eidgenössischen Genehmigungsbehörde, dem Bundesamt für Kultur BAK. Zu den Kulturgütern gehören unter anderem folgende Objekte, die einen kulturellen Wert im Zusammenhang mit der nationalen Geschichte der Schweiz darstellen oder die sich schon seit längerer Zeit in der Schweizerischen Eidgenossenschaft befinden:

Ausfuhr von Kulturgütern und Antiquitäten im Reiseverkehr aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz
  • Antiquarische Bücher, Dokumente, Schriftstücke, Musiknoten und handgeschriebene Notizen.
  • Münzen und Banknoten.
  • Abzeichen und Medaillen.
  • Möbel und Einrichtungsgegenstände.
  • Gemälde, Zeichnungen und Fotografien.
  • Skulpturen und Plastiken.
  • Metall, Glas, Keramik und Holzgegenstände.
  • Foto- und sonstige optische Geräte.
  • Werkzeuge und Geräte zum Wiegen und Messen.
  • Kostüme und andere Textilien.
  • Schmuck, Gold, Silber und Bronze Artikel.
  • Uhren und Uhrwerke.
  • Musikinstrumente und Spielzeuge.
  • Waffen sowie Maschinen, Geräte und Ausrüstungen für militärische Zwecke.
  • Religiöse und ethnologische Artefakte.

Kulturgüter Ausfuhrgenehmigung der eidgenössischen Genehmigungsbehörde

Wenn Sie auf Ihrer Reise zum Beispiel eine Antiquität oder ein antiquarisches Buch in einem Geschäft kaufen, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass eine originale Kulturgüter Ausfuhrgenehmigung der eidgenössischen Genehmigungsbehörde Ihnen mitgegeben wird. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob die Kulturgüter Ausfuhrgenehmigung echt ist, sollten Sie es vor Ihrer Ausreise aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft von einer staatlichen Behörde prüfen lassen. Detaillierte Informationen über die Kulturgüter Ausfuhrgenehmigung erhalten Sie in deutscher Sprache auf der Website der eidgenössischen Genehmigungsbehörde, des Bundesamtes für Kultur BAK: Bundesamt für Kultur | Fachstelle Internationaler Kulturgütertransfer

Kulturgüter-Schmuggel ist eine schwere Straftat in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Schon der Versuch der Ausfuhr von Kulturgütern und Antiquitäten aus der Schweizerischen Eidgenossenschaft ohne die erforderliche Kulturgüter Ausfuhrgenehmigung gilt als Kulturgüter-Schmuggel und ist damit eine schwere Straftat die mit einer Geld- und mehrjährigen Gefängnisstrafe geahndet wird.

Zusammenfassung der Zollbestimmungen für Waffen, gefälschte Produkte, Kulturgüter und Antiquitäten für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Das einführen von bestimmten Waffen (zum Beispiel Schlagringen) und gefälschten Produkten in die Schweizerische Eidgenossenschaft ist verboten. Strafrechtlich gehört in der Schweizerischen Eidgenossenschaft die Marken- und Produktpiraterie zur Wirtschaftskriminalität und wird nicht als Kavaliersdelikt angesehen. Die Einfuhr von Raubkopien von Musik- und Filmaufnahmen in die Schweizerische Eidgenossenschaft verstößt gegen das Urheberrechtsgesetz und ist ebenfalls verboten. Ein Verstoß gegen das Urheberrechtsgesetz kann in der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit einem hohen Bußgeld und, bei schweren Vergehen, mit einer mehrjährigen Gefängnisstrafe geahndet werden. Kulturgüter und Antiquitäten dürfen ohne eine Ausfuhrgenehmigung der zuständigen eidgenössischen Behörde nicht außer Landes gebracht werden. Der Versuch einer Ausfuhr ohne die erforderliche Genehmigung gilt in der Schweizerischen Eidgenossenschaft schon als Kulturgüter-Schmuggel und wird als eine schwere Straftat betrachtet.

Einfuhrverbot in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz für gefährliche und schädliche Produkte

Einfuhrverbot in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz für gefährliche und schädliche Produkte

Es besteht ein Einfuhrverbot für Produkte die in der Schweizerischen Eidgenossenschaft als gefährlich und schädlich eingestuft werden. Als gefährlich gelten in der Schweizerischen Eidgenossenschaft im besonderen Produkte die gesundheitsschädliche Substanzen enthalten. Die betroffenen chemischen Substanzen werden verdächtigt krebserregend zu sein oder andere Krankheiten zu verursachen, die für Menschen, Tiere und sogar für die Natur eine Gefahr darstellen.

Inhalt: Produkte mit gesundheitsschädlichen Substanzen

Produkte die in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz als gefährlich und schädlich eingestuft sind

Das eidgenössische Einfuhrverbot gilt unter anderem für folgende Produkte, die erwiesenermaßen gefährliche und schädliche Substanzen enthalten und als gesundheitsschädlich eingestuft sind:

  • Stoffe, die zum Abbau der Ozonschicht führen und Erzeugnisse die solche Stoffe enthalten.
  • Produkte die gefährliche Substanzen enthalten, wie zum Beispiel Bleisalze oder Nickel.
  • Produkte die asbesthaltig sind.

Das Einfuhrverbot für gefährliche und schädliche Produkte wird von der eidgenössischen Zollbehörde sehr ernst genommen und verdächtige Produkte werden überprüft.

Mögliche Erweiterung des eidgenössischen Einfuhrverbots für Produkte mit bestimmten chemischen Substanzen

Zur Zeit lässt die eidgenössische Regierung überprüfen ob noch weitere chemische Substanzen, die in der Verarbeitung von Produkten vorkommen, als gefährlich und schädlich einzustufen sind. Daher ist es möglich, dass in nächster Zukunft das eidgenössische Einfuhrverbot für folgende Produkte, von denen eine Gefahr für die Gesundheit ausgeht, erweitert werden könnte:

  • Produkte mit Bisphenol-A (BPA), wie zum Beispiel Babyflaschen. Die Chemikalie Bisphenol-A ist ein Plastik-Weichmacher und steht unter dem Verdacht, krebserregend, nervenschädigend und hormonverändernd zu sein.
  • Produkte mit Azofarbstoffen, wie zum Beispiel Spielwaren für Kinder. Azofarbstoffe stehen unter Verdacht, bei Hautkontakt sowie Schleimhautkontakt krebserregend zu sein.
  • Produkte die Benzol enthalten, wie zum Beispiel Filzstifte. Benzol steht ebenfalls unter Verdacht, krebserregend zu sein.

Sicherlich werden in der Zukunft noch weitere chemische Substanzen entdeckt, die bei der Herstellung von Produkten verwendet werden und der Gesundheit aller Lebewesen Schaden zufügen. Dadurch wird das eidgenössische Einfuhrverbot für gesundheitsschädliche Produkte wahrscheinlich noch erweitert, und das völlig zu Recht.

Zusammenfassung über das Einfuhrverbot für gefährliche und schädliche Produkte in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Produkte die als gefährlich und schädlich eingestuft sind, dürfen nicht in die Schweizerische Eidgenossenschaft eingeführt werden. Die chemischen Substanzen dieser Produkte sind gesundheitsschädlich und sind daher verboten. Die eidgenössische Verbotsliste mit gesundheitsschädlichen Produkten wird in der Zukunft höchstwahrscheinlich erweitert. Die Regierung der Schweizerischen Eidgenossenschaft lässt zur Zeit weitere chemische Substanzen, die bei der Herstellung von Produkten verwendet werden, auf ihre Gefährlichkeit hin überprüfen. Unter den zur Zeit überprüften chemischen Substanzen sind auch Azofarbstoffe, die beispielsweise zur Herstellung von Spielwaren für Kinder verwendet werden.

Zollbestimmungen für Feuerwerkskörper im Reiseverkehr in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Zollbestimmungen für Feuerwerkskörper im Reiseverkehr in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Reisende dürfen laut den eidgenössischen Zollbestimmungen, ohne Einfuhrbewilligung, bestimmte Feuerwerkskörper bis 2,5 kg Bruttogewicht im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft einführen. Verboten ist im Reiseverkehr die Einfuhr von Feuerwerkskörpern die laut schweizerischem Gesetz zu den nicht handhabungssicheren pyrotechnischen Gegenständen gehören.

Nicht handhabungssichere pyrotechnische Gegenstände

Als nicht handhabungssichere pyrotechnische Gegenstände gelten unter anderem folgende am Boden explodierende Feuerwerkskörper bzw. Knallkörper, deren Einfuhr im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft strengstens verboten ist:

  • Tigre-Bison
  • Knallketten
  • China-Böller
  • Knall-Frösche
  • Kanonenschläge
  • Geisterschreck
  • Blitz-Knatterbälle
  • Knallteufel mit über 2,5 mg Satzgewicht
  • Lady-Crackers mit über 3 mm Durchmesser oder über 22 mm Länge

Empfehlung für weitere Informationen über die Einfuhr von Feuerwerkskörpern in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Weitere Informationen über die Einfuhr von Feuerwerkskörpern in die Schweizerische Eidgenossenschaft erhalten Sie in deutscher Sprache auf der Website der eidgenössischen Zollbehörde: Pyrotechnische Artikel (Feuerwerk) – Eidgenössische Zollbehörde

Verbotene verfassungswidrige und jugendgefährdende Medien in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Verbotene verfassungswidrige und jugendgefährdende Medien in der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz

Der eidgenössische Zoll achtet bei der Einreise auf verbotene verfassungswidrige und jugendgefährdende Medien die im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft eingebracht werden. Die Einfuhr dieser Art von Medien ist nicht erlaubt und wird strafrechtlich verfolgt. Unter den Begriff verfassungswidrige und jugendgefährdende Medien fallen in der Schweizerischen Eidgenossenschaft Datenspeicher (Datenträger, Speichermedien), Tonträger wie auch Bildträger, Schriften sowie Abbildungen und Darstellungen jeglicher Art. Zudem noch alle in der Zukunft hinzukommenden neuartigen Medien, die verfassungswidriges und jugendgefährdendes Material enthalten können.

Inhalt: Medien die gegen die Verfassung und das Jugendschutzgesetz der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz verstoßen

Einfuhr von verfassungswidrigen Medien im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Laut dem Verfassungsgesetz der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist die Einfuhr von verfassungswidrigen Medien im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft strikt verboten und steht unter Strafe. Die verfassungswidrigen Medien werden vom eidgenössischen Zoll beschlagnahmt und der zuständigen Staatsanwaltschaft übergeben, um ein Strafverfahren einzuleiten.

Medien die gegen die Verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz verstoßen

Als verfassungswidrige Medien gelten in der Schweizerischen Eidgenossenschaft Materialien die folgende Inhalte aufweisen:

  • Medien aller Art die den Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft, den eidgenössischen Staat und seine Staatsorgane sowie nationale Symbole herabwürdigen, beleidigen, verleumden oder verunglimpfen.
  • Jegliche Art von Medien mit volksverhetzenden Inhalten. Unter den Begriff Volksverhetzung fallen alle Inhalte die zum Hass gegen Menschen anderer Nationalitäten und Religionen, Volksgruppen und bestimmten Gruppen der Bevölkerung in der Schweizerischen Eidgenossenschaft aufstacheln.
  • Propagandamaterial und sämtliche Erkennungszeichen von verbotenen Parteien und Organisationen die gegen die Verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft verstoßen.
  • Medien mit menschenverachtenden und Gewalt verherlichenden oder verharmlosenden Darstellungsformen.
  • Alle Arten von Medien mit Inhalten die zum Krieg aufstacheln.

Wer gegen die eidgenössische Verfassung verstößt und verfassungswidrige Medien in die Schweizerische Eidgenossenschaft einführt darf keine Milde erwarten.

Einfuhr von jugendgefährdenden Medien im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Gemäß dem Jugendschutzgesetz der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist die Einfuhr von jugendgefährdenden Medien im Reiseverkehr in die Schweizerische Eidgenossenschaft ausdrücklich verboten. Bei der Einfuhr von jugendgefährdenden Medien werden diese von den Zollbeamten beschlagnahmt und der eidgenössischen Staatsanwaltschaft zur weiteren Strafverfolgung übergeben.

Medien die gegen das Jugendschutzgesetz der Schweizerischen Eidgenossenschaft – Schweiz verstoßen

Als jugendgefährdende Medien gelten in der Schweizerischen Eidgenossenschaft Materialien die folgende Inhalte aufweisen:

  • Darstellungen die Kinder sowie Jugendliche in geschlechtsbetonten und unnatürlichen Körperhaltungen zeigen.
  • Inhalte jeglicher Art die Gewalt und Grausamkeit überaus realistisch darstellen.
  • Darstellungen die sterbende Menschen oder seelischen und körperlichen Qualen ausgesetzte Menschen zeigen.
  • Jegliches Material die auf irgendeiner Weise die Menschenwürde verletzt.
  • Alle Arten von Materialien die Rassenhass schüren und verbreiten.
  • Medien Inhalte die zu einer Straftat aufstacheln.
  • Kriegsverherrlichende Medien.

Der Jugendschutz wird in der Schweizerischen Eidgenossenschaft überaus ernst genommen und Verstöße gegen den Jugendschutz werden nicht toleriert und meistens empfindlich bestraft.

Zusammenfassung über die verbotenen verfassungswidrigen und jugendgefährdenden Medien für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Bei der Einfuhr von verbotenen verfassungswidrigen und jugendgefährdenden Medien in die Schweizerische Eidgenossenschaft, wird meistens ein Strafverfahren eingeleitet. Der Begriff verfassungswidrige und jugendgefährdende Medien umfasst alle Arten von Publikationen, ob in gedruckter- oder digitaler Form, die heutzutage und auch in der Zukunft möglich sind. Medien die gegen die eidgenössische Verfassung verstoßen sind beispielsweise Inhalte mit menschenverachtendem oder volksverhetzendem Charakter. Medien die gegen das eidgenössische Jugendschutzgesetz verstoßen sind beispielsweise Inhalte mit geschlechtsbetonten Darstellungen von Kindern und Jugendlichen oder kriegsverherrlichendem Charakter.

Empfehlung für weitere Informationen über die Zollbestimmungen für die Schweizerische Eidgenossenschaft – Schweiz

Weitere Informationen über die Zollbestimmungen für die Schweizerische Eidgenossenschaft erhalten Sie in deutscher Sprache auf der Website der eidgenössischen Zollbehörde: Reisen und Einkaufen, Freimengen und Wertfreigrenze – Eidgenössische Zollbehörde

Empfehlung zur Mitnahme von Kopien aller wichtigen Dokumente bei Ihrer Reise

Es ist dringend empfehlenswert, Kopien von allen wichtigen Dokumenten (bspw. Reisedokumente, Einreisevisum etc.) mitzunehmen, die Sie bei Ihrer Reise benötigen. Bewahren Sie die angefertigten Kopien unbedingt getrennt (seperat) von den Original-Dokumenten auf.

Wichtiger Hinweis für die Einreise über die Nachbarländer

Bei der Einreise über die Nachbarländer können andere Zollbestimmungen gelten. Erkundigen Sie sich unbedingt rechtzeitig vor der Anreise bei der zuständigen Botschaft oder den Konsulaten über die aktuellen Zollbestimmungen für die Einreise über das Nachbarland bzw. die Nachbarländer.

Bürgerservice des Auswärtigen Amts

Für deutsche Staatsangehörige ist das Auswärtige Amt in Berlin in dringenden Angelegenheiten wie zum Beispiel einem Notfall im Ausland 24 (vierundzwanzig)-Stunden erreichbar.

  • Telefonzentrale 24 (vierundzwanzig)-Stunden-Service (Anruf aus dem Inland): 030 1817 0
  • Telefonzentrale 24 (vierundzwanzig)-Stunden-Service (Anruf aus dem Ausland): 0049 30 1817 0

Zudem bietet das Auswärtige Amt in Berlin einen Bürgerservice an, der von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) in der Zeit von 09:00 (neun) Uhr bis 15:00 (fünfzehn) Uhr erreichbar ist.

Hinweis vom Auswärtigen Amt: Krisenvorsorgeliste

Deutschen Staatsbürgern die sich lang- oder kurzfristig in einem ausländischen Staat aufhalten, empfiehlt das Auswärtige Amt sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen. Die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts dient zur schnellen Kontaktaufnahme und Hilfeleistung bei einem Notfall. Diesbezüglich stellt das Auswärtige Amt eine Internetseite zur elektronischen Erfassung von Deutschen Staatsbürgern im Ausland zur Verfügung, den Sie unter folgendem Link erreichen:

Elektronische Erfassung von Deutschen Staatsbürgern im Ausland.

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