Verhaltenstipps: Wandern

Inhalt Verhaltenstipps: Wandern

Wandern

Was tun, um beim Wandern Gefahren zu vermeiden?

Immer mehr Menschen entdecken das Wandern für sich und verbringen ihre Freizeit oder ihren Urlaub damit. Sie tun dabei etwas Gutes für ihre Gesundheit und Ausdauer. Sie genießen beim Wandern die frische Luft, die Schönheit der Natur und den Kontakt mit Gleichgesinnten, mit denen man sich wunderbar Unterhalten kann. Es geht dabei nicht um Leistungssport, sondern um Entspannung, Erholung und ums glücklich sein, wenn man sein Ziel erreicht hat. Man kann im Flachland, im Mittelgebirge oder im Hochgebirge Wandern. Grundsätzlich ist Wandern ungefährlich, wenn man gewisse Punkte beachtet. Je nachdem wo man wandert, sind die Gefahren unterschiedlich hoch und sollten vorher bedacht werden.

Inhalt: Gefahren beim Wandern vermeiden

Selbstüberschätzung

Die Selbstüberschätzung ist der am häufigsten begangene Fehler. Gerade Anfänger sind meistens davon betroffen. Im Flachland führt die Überschätzung der eigenen Kräfte meistens zu Kreislaufproblemen oder zu kleineren Verletzungen. Aber bei Bergwanderungen führt das häufig zu Abstürzen, die auch Lebensbedrohlich sein können.

Planung der Wandertour

Bevor Sie Ihre Wandertour beginnen, sollten Sie diese sorgfältig planen. Besorgen Sie sich eine Wanderkarte und Wanderbeschreibungen, um sich zurechtzufinden. Planen Sie genügend Pausen ein und wählen Sie Gehzeiten wie auch die Schwierigkeit der Wanderstrecke nach Ihrem Leistungsvermögen aus. Wenn Sie mit der Familie oder Bekannten Wandern, sollten Sie die Wanderung nach dem schwächsten in der Gruppe ausrichten. Bedenken Sie, dass ältere Personen und Kinder häufiger Pausen benötigen und eine geringere Ausdauer haben. Zudem wird beim Wandern den Kindern langweilig: Daher sollten Sie Spiel und Freizeitaktivitäten für die Kinder mit einplanen. Nehmen Sie für Kinder Ersatzwäsche mit und lassen Sie Kinder nur in überschaubarem Gelände vorausgehen. Planen Sie die Wanderung so, dass Sie wieder zurück sind, bevor es Dunkel wird.

Für den Notfall beim Wandern

Damit im Notfall jemand weiß, wo Sie sind, informieren Sie Ihre Angehörigen, Bekannten oder das Personal Ihrer Unterkunft über Ihr Wanderziel und die Rückkehrzeit. Vergessen Sie jedoch nicht, wieder Bescheid zu geben, wenn Sie wieder zurück sind.

Wanderhinweise

Informieren Sie sich unbedingt über die Wetterlage, um sich dem Wetter angepasst zu kleiden. Bei Gewitterwarnung oder Nebel sollten Sie nicht zu einer Wandertour aufbrechen. Wenn Sie sich nicht gesund oder fit genug fühlen, sollten Sie ebenfalls keine Wandertour unternehmen — gehen Sie dann lieber etwas spazieren. Beim Wandern sollten Sie nicht hetzen, gehen Sie stattdessen in einem regelmäßigen Schritttempo. Dadurch schaffen Sie eine längere Wegstrecke.

Wanderschuhe und Kleidung

Wanderschuhe, Rucksack, Hut oder Mütze

Benutzen Sie Wanderschuhe die nicht drücken, Schutz für die Fußgelenke bieten und zudem leicht und wasserfest sind. Bevor Sie die falschen Schuhe kaufen, sollten Sie sich in einem Fachgeschäft beraten lassen — das lohnt sich auf jeden Fall. Neue Schuhe sollten ausgiebig eingelaufen werden, bevor man längere Wandertouren unternimmt.

Freizeitschuhe

Normale Freizeitschuhe sind für das Wandern nicht empfehlenswert. Durch falsches Schuhwerk können Sie sich verletzen und bekommen meistens unangenehme Blasen, die das Wandern zu einer Qual machen.

Qualität der Kleidung

Auch bei der Kleidung sollten Sie auf Qualität wert legen: Auf schweißdurchlässige Unterwäsche wie auch auf eine Wasser- und Windabweisende Jacke sollten Sie nicht verzichten. Eine Mütze und Handschuhe sollten Sie ebenfalls mit sich führen.

Outdoor-Sportgeschäfte und Kaufhäuser

In Outdoor-Sportgeschäften findet man alles, was man braucht, und kann sich vom Fachpersonal beraten lassen. Aber wer die Augen offen hält und sich selbst gut informiert, kann auch in normalen Kaufhäusern – meistens günstiger – gute Wanderbekleidung finden. In Kaufhäusern mangelt es jedoch häufig an fachgerechter Beratung und Sie müssen das Wissen selbst mitbringen.

Tipp

Kleidung mit UV-Schutz (Schutz vor schädlicher Ultraviolettstrahlung) ist besonders gut geeignet.

Ausrüstung und Erste-Hilfe-Set

Als Ausrüstung ist folgendes empfehlenswert:

Taschenmesser/Multifunktionsmesser
  • Rucksack
  • Handy mit vollem Akku
  • Taschenlampe mit vollen Batterien
  • Ersatzbatterien
  • Taschenmesser/Multifunktionsmesser
  • Sonnenbrille
  • Sonnencreme
  • Regenschutz und Rettungsdecke

Sie sollten auch für die Versorgung von Verletzungen gewappnet sein. Ein Erste-Hilfe-Set mit folgendem Inhalt sollten Sie bei einer Wanderung mit sich führen:

Erste-Hilfe-Set
  • Falls notwendig, persönliche Medikamente
  • Desinfektions- und Schmerzmittel
  • Mittel gegen Insektenstiche
  • Wund- und Heilsalbe
  • Jod
  • Pflaster
  • Blasenpflaster
  • Tape
  • Dreiecktuch
  • Mullbinde
  • Elastische Binde
  • Kompressen
  • Verbandsschere
  • Pinzette
  • Zeckenzange (gerade beim Wandern wichtig)

Damit das Erste-Hilfe-Set bei Regen auch trocken bleibt, ist auf eine wasserdichte Verpackung zu achten.

Hinweis

Wie man eine Zecke richtig entfernt und worauf man hierbei achten muss, erfahren Sie auf der Website der Pfizer Pharma GmbH: www.zecken.de

Sonnencreme auftragen

Die Sonneneinwirkung nicht unterschätzen und Sonnencreme auftragen

Viele unterschätzen die Sonneneinwirkung und tragen keine oder zu wenig Sonnencreme auf. Alles, was über einen leichten Sonnenbrand hinausgeht, hat schon so manchem Wanderer den Spaß verdorben und ist zudem auch noch ungesund. Am besten ist es, vor Beginn der Wanderung auf den ganzen Körper Sonnencreme aufzutragen und dann zwischendurch die Hautpartien, die der Sonne direkt ausgesetzt sind, weiterhin einzucremen.

Proviant (Verpflegung)

Proviant (Verpflegung)

Machen Sie nicht den Fehler, zu viel Verpflegung mitzunehmen. Dieser Fehler wird häufig von Anfängern begangen. Man sollte Wandern nicht mit picknicken verwechseln. Nehmen Sie nahrhafte Lebensmittel mit, wie zum Beispiel Äpfel, Bananen, getrocknete Früchte, Energieriegel, Nüsse und, wenn Sie mögen, belegte Brote. Zum Trinken ist Wasser oder, wer es mit mehr Geschmack mag, auch Schorle gut geeignet. Nehmen Sie nur so viel mit, wie es die Strecke- und Wanderzeit erfordert. Je voller der Rucksack, desto beschwerlicher das Wandern.

Tipp

Apfelsaft mit Mineralwasser und eine Prise Salz sollen, nach Meinung der Experten, Wunder bewirken.

Verhaltensregeln beim Wandern

Vorsicht beim Lagerfeuer

Manche Wege sind für Radfahrer und Wanderer freigegeben und nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme können Unfälle vermieden werden. Bleiben Sie auf den markierten Wanderwegen und versuchen Sie nicht Abkürzungen zu nehmen. Viele haben sich dabei schon verlaufen. Zudem schadet es der Natur, wenn Sie die Vegetation niedertrampeln. Graben Sie keine Pflanzen aus, um sie mitzunehmen. Versuchen Sie nicht wildlebende Tiere anzufassen und achten Sie auf die Hinweise für Lärm- und zeitliche Begehungsverbote. Damit werden zum Beispiel die Brutgebiete von Vögeln oder anderen Tieren geschützt. Hinterlassen Sie keinen Müll in der Natur — stecken Sie sich eine Mülltüte in den Rucksack und Entsorgen Sie ihren Müll sachgemäß. Zeigen Sie Respekt gegenüber der Natur. Entzünden Sie nur an den dafür vorgesehenen und erlaubten Stellen ein Lagerfeuer. Achten Sie jedoch beim Feuer machen penibel auf Schutzvorkehrungen, um nicht aus versehen einen Flächen- oder Waldbrand zu entfachen.

Bergwandern

Bergwandern

Da man beim Bergwandern viele Steigungen zu bewältigen hat, muss man beachten, dass mehr Fitness und Ausdauer erforderlich ist. Kondition und Trittsicherheit sind unerlässliche Voraussetzungen. Beim Bergwandern ist die Gefahr der Selbstüberschätzung viel größer. Man sollte auch bedenken, dass sich der Körper durch die Höhenluft erstmal daran gewöhnen muss. Die Wanderwege sind zudem unebener und dadurch verletzungsgefährdender. Die Möglichkeit eines sturzes ist sehr viel höher. In höheren Bereichen muss auch mit Schnee und Schneefall gerechnet werden und das auch im Hochsommer. Eine Kaltfront könnte immer aufziehen. Daher ist es unbedingt erforderlich sich den Wetterbericht vorab genau anzuschauen.

Inhalt: Bergwanderungen

Für den Notfall beim Bergwandern

Bei Bergwanderungen ist es noch wichtiger, den Tourenplan und die Rückkehrzeit Ihren Angehörigen oder dem Personal Ihrer Unterkunft mitzuteilen. Nach Ihrer Rückkehr sollten Sie jedoch nicht Vergessen, wieder Bescheid zu geben.

Bekleidung für das Bergwandern

Für das Bergwandern sind gute Wanderschuhe wie auch die richtige Bekleidung sehr wichtig. Wie bereits weiter oben empfohlen, sollten Sie sich in einem Fachgeschäft beraten lassen. Der Deutsche Wanderverband empfiehlt das Zwiebelprinzip (Mehrschichtprinzip) für das Wandern in den Bergen. Folgende Bekleidung sollten Sie mit sich führen:

Hut oder Mütze nicht vergessen
  • Schweißdurchlässige Unterwäsche
  • Frottee- oder Mischgewebe-Socken/-Strümpfe mit verstärktem Fußbett
  • Hemd/T-Shirt
  • Pullover oder Fleecejacke, da es in den höheren Bergregionen kälter wird
  • Lange Hose aus elastischem und zugleich strapazierfähigem Material
  • Wasser- und windabweisende Jacke

Wärmende Handschuhe, eine Mütze und Ersatzwäsche sollten Sie ebenfalls nicht vergessen.

Ausrüstung für das Bergwandern

Ergänzend zu der oben aufgeführten Ausrüstung, ist noch folgendes empfehlenswert:

GPS-Gerät (z. B. GPS-Uhr)
  • GPS-Gerät (z. B. GPS-Uhr)
  • Seil (circa 10 Meter)
  • Sicherungsgurt
  • Biwaksack
  • Kompass
  • Signalpfeife
  • Fernglas
  • Feuerzeug/Streichhölzer
  • Verstellbarer Wander- oder Bergstock
  • Lippenschutz (z. B. Lippenpflegestift oder Lippenbalsam)

Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30

Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 benutzen

Gerade in den Bergen ist der Schutz vor der Sonne wichtiger als im Flachland. Eine Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 ist notwendig. Mit jedem Meter, den Sie aufsteigen, steigt auch die Gefahr eines Sonnenbrands. Die Luftschicht in der Atmosphäre schützt uns vor der Sonne, jedoch wird die schützende Luftschicht mit jedem Höhenmeter dünner und durchlässiger für die UV-Strahlung. Auch der Lippenschutz sollte nicht vernachlässigt werden.

Proviant (Verpflegung) beim Bergwandern

verschiedene Sorten Tee

Für den Proviant (Verpflegung) gilt das gleiche, wie oben beschrieben. Zusätzlich sollten Sie jedoch noch heiße Getränke mitnehmen. Wenn Sie eine mehrtägige Bergtour unternehmen, sollten Sie, je nach Vorliebe, verschiedene Sorten Tee, löslichen Kaffee und Instantprodukte mitnehmen. Unterwegs werden Sie sicherlich Möglichkeiten haben, um Wasser zu kochen.

Verhaltensregeln beim Bergwandern

Die Verhaltensregeln, die oben beschrieben sind, gelten selbstverständlich auch für Bergwanderungen und sollten unbedingt beherzigt werden. Vor allem die Abfallentsorgung ist sehr wichtig, da die Müllabfuhr in den Bergen kaum tätig ist. Der Respekt gegenüber der Natur steht auch hier an erster stelle.

Empfehlung für Bergwanderungen

Am besten ist es, wenn sie eine Bergwanderung mit einem erfahrenen und kundigen Wander- oder Bergführer unternehmen. Der Vorteil dabei ist auch, dass Ihnen der Bergführer die Schönheit der Gegend besser zeigen kann. Sollte es zu einem Notfall kommen, haben Sie auch jemanden dabei, der geschult für Notfallsituationen ist.

Erste Hilfe bei einem Notfall

Beim Wandern können auch Notfälle eintreten, bei denen Sie helfen können – und laut Gesetz auch müssen. Denn unterlassene Hilfeleistungen werden strafrechtlich verfolgt und bestraft. Wir möchten einige Notfallsituationen nennen und Ihnen aufzeigen, wie Sie diese erkennen und welche Hilfsmaßnahmen möglich sind.

Inhalt: Erste Hilfe

Erste Hilfe bei Bewusstlosigkeit

Bei Bewusstlosigkeit können Sie folgendes tun:

Herstellen der stabilen Seitenlage
  • Prüfen Sie die Atmung.
  • Wenn die Person atmet, ist das Herstellen der stabilen Seitenlage wichtig.
  • Wenn die Person nicht atmet, müssen Sie Atem spenden.
  • Wählen Sie den Notruf (Sie sollten immer ein aufgeladenes Handy dabei haben).
  • Prüfen Sie weiterhin die Atmung und spenden Sie gegebenenfalls Atem bis die Rettungskräfte eintreffen.

Erste Hilfe bei einer Ohnmacht

Eine Ohnmacht erkennen Sie durch folgende Symptome:

  • Die Person sackt zusammen,
  • sieht blass aus und
  • ist nicht ansprechbar.

Folgende Maßnahmen können helfen:

  • Legen Sie die Beine der Person hoch.
  • Wenn die Person wieder zu sich kommt, soll sie noch liegen bleiben, bis sich der Kreislauf erholt hat. Bei zu frühem Aufstehen könnte eine weiter Ohnmacht folgen.
  • Kontrollieren Sie den Puls und die Atmung, bis es der Person wieder gut geht.
  • Prüfen Sie, ob andere Verletzungen vorhanden sind, und wählen Sie gegebenenfalls den Notruf.
  • Sollte die Ohnmacht eine Minute überschreiten, sind die gleichen Handlungen wie bei einer Bewusstlosigkeit durchzuführen.

Erste Hilfe bei einem Sonnenstich

Einen Sonnenstich erkennen Sie durch folgende Symptome:

  • Der Kopf wird hochrot und heiß.
  • Die Haut ist kühl.
  • Der Nacken wird steif.
  • Kopfschmerzen treten auf.
  • Die Person wirkt unruhig.
  • Übelkeit und Erbrechen treten auf.
  • Das Bewusstsein schwindet.

Folgende Maßnahmen können helfen:

Bringen Sie die Person an einen schattigen Platz
  • Bringen Sie die Person an einen schattigen Platz oder schaffen Sie selbst Schatten.
  • Kühlen Sie den Kopf mit nassen Tüchern und lagern Sie ihn erhöht.
  • Wählen Sie den Notruf.
  • Sollte die Person das Bewusstsein verlieren, handeln Sie so, wie bei Bewusstlosigkeit beschrieben.

Erste Hilfe bei einem Hitzschlag

Einen Hitzschlag erkennen Sie durch folgende Symptome:

  • Trockene und heiße Haut.
  • Die Körpertemperatur steigt.
  • Der Kopf ist hochrot.
  • Der Gesichtsausdruck wirkt stumpf.
  • Der Puls ist hoch.
  • Die Atmung ist schnell und flach.
  • Die Person taumelt.
  • Das Bewusstsein schwindet.

Folgende Maßnahmen können helfen:

Oberkörper in eine aufrechte Stellung bringen
  • Suchen Sie für die Person einen schattigen Platz und bringen Sie sie dort hin, oder schaffen Sie selbst Schatten.
  • Bringen Sie den Oberkörper in eine aufrechte Stellung.
  • Kühlen Sie den Kopf mit nassen Tüchern.
  • Lockern und öffnen Sie die Kleidungsstücke, um einen Hitzestau zu vermeiden.
  • Fächeln Sie der Person Luft zu, um Kälte durch Verdunstung zu erzeugen.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Person eine längere Ruhepause einlegt.
  • Wenn die Symptome nicht besser werden, wählen Sie den Notruf.
  • Sollte Bewusstlosigkeit eintreten, müssen so handeln wie oben beschrieben.

Erste Hilfe bei einer Unterkühlung (Gefahr bei Bergwanderungen)

Eine Unterkühlung erkennen Sie durch folgende Symptome:

  • Die Arme und Beine werden steif.
  • Der Puls und die Atmung verlangsamen sich.
  • Die Temperatur des Körpers sinkt stark ab.
  • Die Person will unbedingt einschlafen (Schlafsucht).

Folgende Maßnahmen können helfen:

Wählen Sie den Notruf
  • Bringen Sie die Person an einen windstillen Platz.
  • Ziehen Sie der Person die feuchte oder nasse Kleidung aus und legen Sie ihr trockene an oder wickeln Sie sie in Decken ein.
  • Bewegen Sie die Person nicht unnötig und halten Sie sie in Ruhelage.
  • Massieren Sie auf gar keinen Fall die Arme und Beine (Gliedmaßen).
  • Geben Sie der Person heiße Getränke, jedoch keinen Alkohol.
  • Achten Sie auf den Puls und die Atmung und kontrollieren Sie diese häufig.
  • Wählen Sie den Notruf.
  • Wenn eine Bewusstlosigkeit eintritt, führen Sie sofort die Maßnahmen aus, wie oben beschrieben.

Bürgerservice des Auswärtigen Amts

Für deutsche Staatsangehörige ist das Auswärtige Amt (Berlin) in dringenden Angelegenheiten wie zum Beispiel einem Notfall im Ausland 24-Stunden erreichbar.

  • Telefonzentrale 24-Stunden-Service (Anruf aus dem Inland): 030 1817 0
  • Telefonzentrale 24-Stunden-Service (Anruf aus dem Ausland): 0049 30 1817 0

Zudem bietet das Auswärtige Amt (Berlin) einen Bürgerservice an, der von Montag bis Freitag (außer an Feiertagen) in der Zeit von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr erreichbar ist.

  • Bürgerservice des Auswärtigen Amts (Anruf aus dem Inland): 030 1817 2000
  • Bürgerservice des Auswärtigen Amts (Anruf aus dem Ausland): 0049 30 1817 2000
  • E-Mail: buergerservice@diplo.de

Empfehlung für Gefahrensituationen:

In Gefahrensituationen sollten Sie versuchen ruhig zu bleiben und Panik zu vermeiden, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

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